Klimaschutz

Unsere Klimaschutzstrategie

Die Mitteldeutschen Flughäfen haben in ihrer Klimaschutzstrategie folgende Handlungsschwerpunkte definiert:

  • vollständige Umstellung auf grünen Strom und Kompensation von Emissionen, die durch die Nutzung von Erdgas entstehen (bereits seit 2020)
  • Erhöhung der Energieeffizienz der Flughafeninfrastruktur
  • Umstellung der flughafeneigenen Fahrzeuge und Geräte auf alternative Antriebe
  • Umsetzung von hohen Standards der Energieeffizienz bei Planung von Anlagen und Neubauten

Ob klimaneutrale Wärmeerzeugung, Elektrofahrzeuge oder der Einsatz energiesparender Technologien:

Die Mitteldeutschen Flughäfen haben eine Mission: null Emission.

CO2-EMISSIONEN SINKEN

Mitteldeutsche Flughäfen beziehen klimafreundliche Energie

Seit 2020 beziehen die Mitteldeutschen Flughäfen Grünen Strom und reduzieren damit ihre CO2-Emissionen um mindestens 6.000 Tonnen jährlich. Für die CO2-Emissionen des Erdgases, welches insbesondere beim Betrieb des Blockheizkraftwerks und in Gebäudeheizungen am Flughafen Leipzig/Halle zum Einsatz kommt, wird ein jährliches Äquivalent von rund 8.000 Tonnen CO2 durch Zertifikaterwerb kompensiert.

Dank des Bezugs von CO2-neutraler Energie und der Kompensation der CO2-Emissionen des Erdgases übertreffen wir bereits heute deutlich das für 2030 avisierte Branchenziel der deutschen Verkehrsflughäfen, die Emissionen gegenüber 2010 um mehr als 65 Prozent zu senken.

Wir sehen im Ausbau der Fahrzeug- und Geräteflotte mit alternativen Antrieben ein wirksames Instrument, um langfristig die CO2-Emissionen zu reduzieren.
Aktuell umfasst unser Fuhrpark über 120 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben.

Hierzu zählen elektrisch betriebene

  • Gepäckschlepper, Förderbänder und Passagierteppen, die bei der Flugzeugabfertigung auf dem Vorfeld zum Einsatz kommen,
  • Pushback-Fahrzeuge,
  • Highloader und Servicefahrzeuge.
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Beim Einsatz emissionsneutraler Fahrzeuge setzen wir auf Innovation und realisierten den Umbau zweier Frischwasserwagen auf E-Antrieb in Eigenregie.

2019 bauten Techniker am Flughafen Dresden erstmals ein Frischwasserfahrzeug vom Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb um. Da zu diesem Zeitpunkt noch keine adäquaten Fahrzeuge dies Typs mit Elektroantrieb am Markt verfügbar waren, brauchte es eine eigene Lösung. Rund zweieinhalb Monate nahm der Antriebswechsel in Anspruch. Ein Jahr später folgte das zweite Fahrzeug.

Unterstützt wurde das Vorhaben durch das Bundesfinanzministerium, das den Umbau im Rahmen der Förderrichtlinie zur Elektromobilität förderte.

Eingesetzt werden die umgerüsteten Frischwasserwagen durch PortGround, ein Tochterunternehmen der Mitteldeutschen Flughafen AG. Neben der Vermeidung von rund 2 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr, punkten die abgasfreien Fahrzeuge zugleich im Bereich Arbeitsschutz.

Mit einer Reichweite von rund 50 Kilometern und einer Ladezeit von etwa einer Stunde, bewähren sich Fahrzeuge im täglichen Einsatz auf den Vorfeldern.

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Mit ihrem zertifizierten Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 erhöhen die Mitteldeutschen Flughäfen die Energieeffizienz an beiden Standorten kontinuierlich.

Durch die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik in den Parkhäusern, den Flughafengebäuden, auf den Vorfeldern und im Außenbereich der Terminals werden an den Mitteldeutschen Flughäfen jährlich etwa 670 Tonnen CO2-Emissionen vermieden.

Außerdem wird die Zielstellung der Emissionsreduzierung bei der Planung und dem Bau von neuen Anlagen und Gebäuden berücksichtigt. Dies geschieht durch die konsequente Anwendung von hohen Standards der Energieeffizienz.