Stärkung des Luftfrachtstandorts Deutschland - gemeinsamer Appell von Industrie, Logistik und Luftverkehrswirtschaft.
Aktuelle Zahlen zeigen: Rund 26 % des deutschen Außenhandelswertes werden per Flugzeug transportiert – bei einem durchschnittlichen Warenwert von 147.183 € pro Tonne. Gleichzeitig verliert Deutschland im internationalen Vergleich an Luftfrachtvolumen.
Beim Branchengespräch in Berlin – in Anwesenheit von Götz Ahmelmann (CEO Mitteldeutsche Flughafen AG) sowie mit Markus Otto (CEO EAT Leipzig GmbH, SVP Aviation Europe, DHL Express) auf dem Podium – wurde deutlich: leistungsfähige Cargo-Hubs wie Leipzig/Halle sind zentrale Anker für globale Lieferketten und industrielle Resilienz.
Als zweitgrößter Frachtflughafen Deutschlands sichern wir genau jene Verkehre, auf die E-Commerce, Maschinenbau, Elektronik, MedTech und Pharma angewiesen sind. Luftfracht transportiert nicht Masse – sondern Wertschöpfung.
Der gemeinsame Appell ist klar:
- Standortkosten senken.
- Bürokratie abbauen.
- Planungssicherheit schaffen.
Denn Luftfracht entscheidet darüber, ob hochwertige Industrieproduktion in Deutschland bleibt – oder ins Ausland abwandert.
Wir stehen bereit. Jetzt braucht es wettbewerbsfähige politische Rahmenbedingungen.